Das Haus












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Mitten im Ort Bergwitz steht eine kleine Kirche, gegenüber das Pfarrhaus mit einem programmatischen Schriftbild:




Kirche, Pfarrhaus und dahinter ein Freizeitenheim bilden ein einladendes Gebäudeensemble. Die Gemeinde Bergwitz wurde vor einigen Jahren eingemeindet in die Kleinstadt Kemberg. Beide Orte liegen am nördlichen Rand der Dübener Heide, die nach Norden und Nordosten übergeht in den Beginn der Elbniederung. Am südlichen Ortsrand von Bergwitz wurde in den Jahren 1908 – 1955 Braunkohle im Tagebau gefördert, bis dann durch starken Grundwassereinlauf ein See entstand, der dem Ort Bergwitz nun eine besondere Attraktivität verleiht.
Mit Fleiß und Ausdauer hat die Kirchgemeinde 1969 und in den folgenden Jahren des „DDR-Zeitalters“, in denen es der Kirche versagt war, in Schulen Religionsunterricht zu erteilen und Jugendgruppen nur in kirchlichen Räumen Bibelrüstzeiten und Seminare durchführen konnten, aus den Stallungen des Pfarrgrundstückes ein Jugendfreizeitenheim ausgebaut. Die Mittel zum Ausbau wurden vorrangig in Form von Geldspenden der Gemeindeglieder, aber auch als gesamtkirchliche Beihilfen und Sachspenden der westdeutschen Partnergemeinden zusammengetragen. Der einfache Stil der Ausstattung war dabei konzeptionell begründet. Das Haus hat eine angenehme Ausstrahlung und ist als Saisonheim in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober stark gefragt und gut ausgelastet.

© 03.03.2006